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Annuschka
VII
Man
sieht dich, es bebt dein Leib auf der Brücke. Man sagt: da ist sie, und schon stürzt du herab. Ob als Träne du fielst, ob als Schatten, ob du wirklich warst? Oh, du tanzt, tanzt langsam im Wasser, Mädchen. Silbe um Silbe wächst dein Tanz. Er mundet dem Himmel. Er mundet den Sternen. Sie schneien und schneien auf den Platz, wo du standst. Dein klirrender Leib, war er weiß, war er klar, war er da? Oh, Anna, es wurde gerufen ins Auge des Wassers hinein: Schicke uns einen Traum! Und du kamst übers Wasser als Hauch. Copyright © by Marjana Gaponenko |